Archiv für Oktober, 2007

Did you ever get cock-rot?

Sonntag, Oktober 28, 2007

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Habe gerade ein sehr amüsantes Interview mit Thurston Moore gelesen, welches ich den Glittering Blackness Lesern nicht vorenthalten darf. Es stammt aus dem New Yorker Wooooo Fanzine, von dem bald die 5. Ausgabe erscheint. Wer es kaufen will, muss sich beeilen, denn die Ausgaben sind immer schnell vergriffen. Das Interview stammt aus der 4. Augabe.

Don’t miss it.

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Ich kann sie nur immer wieder empfehlen! Gestern habe ich mal wieder Les Savy Fav aus New York bzw. Brooklyn live gesehen im Kreuzberger Festsaal und es war –wie nicht anders zu erwarten– grossartig. Beste Live-Band der Welt. Da bekommt man noch eine Show geboten für sein Geld, mal ganz von der tollen Musik abgesehen.

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Und hier noch ein kleines Video von gestern passend zum Bild.
Heute spielen sie im Hamburger Übel&Gefährlich. Nix wie hin da!

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Dies ist übrigends das Gewinner-Video des Les Savy Fav Clip Contests zur Single „The Equestrian“. Niedlich..

Adult Candy.

Dienstag, Oktober 23, 2007

Toll! Davon habe ich als Vodka-Liebhaber schon immer geträumt: Vodka Bonbons! Ein findiger Koch hat sich das ausgedacht. Es ist etwas kompliziert und der Prozess dauert ca. 24 Stunden, aber es ist durchaus in der eigenen Küche machbar! Vodka Bonbons sind doch ein prima selbstgebasteltes Weihnachtsgeschenk für Mama und Papa, damit der Haussegen über die Weihnachtstage nicht schief hängt! Ausserdem braucht man keine Flachmänner mehr mit sich rumzuschleppen. Man stopft einfach ein paar Vodka Bonbons in die Tasche für unterwegs. Super Tarnung für Alkoholiker!

Das Rezept gibt es hier. Freue mich über Erfahrungsberichte, falls das einer von Euch schonmal ausprobiert hat.

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Makes Me Shiver.

Samstag, Oktober 20, 2007

My Bloody Valentine live ‘89.
Mein erster Freund hat immer damit angegeben, dass er auf einem Konzert von My Bloody Valentine alle seine Jacken-Knöpfe beim Tanzen verloren hat (?!?), was mich immer vor Neid hat erblassen lassen! Ich war leider ‘89 noch zu jung und unwissend, als dass ich sie hätte live sehen können..

UPDATE
Erinnert sich noch jemand an Bailter Space, den neuseeländischen Vorzeige-Shoegazern bzw. Noise-Rockern (weniger My Bloody Valentine, sondern mehr Richtung Swervedriver)? Diesen Song habe ich geliebt und das Video dazu war damals echt Hot Shit. Inzwischen schon 5234,3 mal kopiert..

Meine neuen Bling Bling Favourites.

Samstag, Oktober 20, 2007

1. Lanyard Jewelry Line von Philip O’Sullivan, weil mich das an meine Segel-Jugend erinnert und ich damals auch immer mit Hingabe kunstvolle Segelknoten (Webleinstek, Palstek, Kreuzknoten, usw..) mit buntem Schiffstau geknotet habe. Leider nur bei Open Ceremony in New York erhältlich.

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2. Wood Necklaces von WOOD, weil mich die Farben und Formen an den Vorhang des kleinen Saals im Hamburger Abaton-Kino erinnern, über den ich mich jahrelang gewundert habe.

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The Glittering Blackness Society: Johannes.

Sonntag, Oktober 7, 2007

Ich starte hier eine neue kleine Serie innerhalb von the Glittering Blackness. Sie soll „The Glittering Blackness Society“ heißen und so was wie ein Archiv bzw. eine Dokumentation meines eigenen Umfeldes und dem Thema Musik sein. Geplant sind hier Interviews mit Menschen aus meinem Leben, für die Musik eine Rolle spielt. Ich beginne diese Reihe heute mit Johannes:

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Johannes kenne ich schon relativ lange, genauer gesagt, sind wir uns 1999 in Berlin über den Weg gelaufen. Da hat er aber noch in einer Kleinstadt namens Elz in der Nähe von Frankfurt gelebt und vom Keller seiner Eltern aus sein damaliges Platten-Label Fiction.Friction organisiert. Und das sah so aus:

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Durch Johannes habe ich so tolle Bands wie z.B. Giardini di Miro kennengelernt, die schon damals auf seinem Label waren und heute in meinem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Natürlich auch Motorrambo! Aber das ist noch eine andere Geschichte, die bald erzählt werden soll. Später wurde dann aus dem Label Fiction.Friction das Label 2nd rec, welches Johannes zusammen mit Christophe, einigen auch als Nitrada bekannt, leitet. Aus Elz wurde Berlin, aus Berlin wurde Hamburg und Johannes mein Mitbewohner. Inzwischen ist er das jedoch nicht mehr, da ich seit einer Weile in Berlin lebe und Johannes noch in Hamburg verweilt.

Leute, die Johannes nur flüchtig kennen, würden ihn wohl als stilles Wasser bezeichnen. Dem kann ich so aber nicht zustimmen, denn 1. müsste Johannes dann auf der Bühne –auf der er manchmal zusammen mit Nitrada steht und seine Fender Gitarre zum Klingen bringt– den Shoegazer-Typen verkörpern. Da kann ich aber nur das Gegenteil behaupten. Und 2. habe ich ihn schon mal so richtig abraven sehen, nämlich als Apparat auf der Fork Sommerparty den Keller gerockt hat. Und das alles ohne Einfluss irgendwelcher toxischen Substanzen, denn diese lehnt Johannes schon seit seiner frühsten Jugend ab.

Silke: Hallo Johannes!
Johannes: Hallo Silke.
Silke: Vielen Dank, dass du als erstes Versuchskaninchen hinhältst! … Ein bisschen komisch ist es ja schon, weil ich ja schon sehr viel von dir weiß, was Musik angeht. Aber ich frage trotzdem mal auch Fragen, deren Antwort ich schon weiß. Es geht ja auch eher darum, dass die Leute da draußen, die eventuell meinen Blog lesen, etwas erfahren.
Welche Bands haben dich bisher in deinem Leben am meisten geprägt (hahaha, ich weiß die Antwort eh..)? Und warum und wie tun sie das bzw. haben sie das getan?

Johannes: Fugazi bzw. das Dischord Label waren und sind immer noch ganz klar Vorbilder und Inspiration. Die Konsequenz mit der dort eine Idee verfolgt wird, fand ich immer sehr beeindruckend. Und weil Fugazi für mich immer mehr waren als nur eine Band, die Musik macht, die mir gefällt, würde ich sagen, dass sie die vielleicht prägendste Band waren.
Silke: Waren Fugazi auch der Grund, weswegen du dich entschlossen hast, dein eigenes Label zu gründen? Oder besser, waren sie eine Inspiration?

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Douglas Tüten.

Freitag, Oktober 5, 2007

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Heute morgen in der Tram habe ich doch tatsächlich ein weibliches Geschöpf mit einer Douglas Tüte entdeckt, in der sich kein Parfüm oder Derartiges befand, sondern: fein säuberlich in Aluminiumpapier (!) eingewickelte Butterbrote, ein Apfel und eine Flasche Schorle. Ich dachte, diese Art von Mädchen seien seit Ende der 80er ausgestorben. Also jene, die Douglas Tüten als Alltagsgebrauchsgegenstände benutzen. In meiner Klasse waren das immer die halbadeligen Poppermädchen, die besagte Tüten als Sportbeutel benutzten und permuttfarbene VW-Cabriolets fuhren.. habe dazu auf der Suche nach Douglas Tüten Fotos diesen Artikel ergoogelt (und das Foto gleich geklaut)!!! Douglas Tüten waren für mich noch nie ein Statusymbol. Ich kaufe ausschliesslich Comme Des Garcons Parfüm in allen Formen und Varianten, das es bei Douglas natürlich nicht gibt! Harharhar..